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Cranberry - die Kraft der roten Beere

Als die Pilgrim Fathers 1620 an der nordamerikanischen Küste in
Neu England landeten, waren sie vom Hungertod bedroht. Erst als ihnen
die dort ansässigen Indianer zeigten, wie man von den
einheimischen Pflanzen und Wild leben konnte, waren sie gerettet. Die
Pilgrim Fathers gaben den Cranberries ihren heutigen Namen. Die
Cranberry-Blüte erinnerte sie an den Kopf eines Kranichs. Daher
nannten sie die Frucht "Crane Berry", was später zu Cranberry
verkürzt wurde.
Seit 1720 werden Auslesen der ursprünglich nur in Nordamerika
vorkommenden Cranberry oder großfrüchtigen Moosbeere
(Vaccinium macrocarpon) in ausgewählten Lagen angebaut.
Hauptanbaugebiete der Cranberry in den USA sind neben den
Neu-Englandstaaten, Wisconsin, Oregon und Washington auch die
kanadischen Provinzen Quebec und British Columbia.
Wer zum ersten Mal Cranberries sieht, mag sich fragen, wie es
Preiselbeeren geschafft haben, so groß zu werden. Doch es handelt
sich nur um eine Verwandte der Preiselbeere, nicht um die gleiche
Pflanze. Wie so vieles in Amerika zeichnet sich die Cranberry durch
eine besondere Größe aus im Vergleich zu ihren
europäischen Schwestern, der Heidelbeere und der Preiselbeere, der
sie ansonsten fast aufs Haar gleicht.
Die Frucht enthält viele Vitamine der gesamten B-Gruppe,
beta-Carotin und viele Mineralstoffe. Besonders wichtig sind aber ihre
Oligomere.
Durch die dicke Wachsschicht waren und sind die Cranberrie Beeren lange
haltbar. Die Cranberry gehört zu der Familie der
Heidekrautgewächse und zur Gattung der Heidelbeere.
Die ausgereiften Cranberries werden bis zu 2 cm groß und haben
ein knackig helles Fruchtfleisch mit 4 großen Luftkammern. In der
Medizin sowie Forschung werden die Cranberries auch "Oxycoccus
microcarpus" genannt.
Roh schmecken die Cranberries zwar sehr gewöhnungsbedürftig,
wenn man den sauren Geschmack wohlwollend bezeichnet. Aber getrocknet
oder gekocht ist die Cranberry eine wohlschmeckende Frucht.
Getrocknete Cranberries schmecken besonders gut als schneller Snack
zwischendurch, im Müsli und Joghurt oder zu frischen
Früchten. Sie verfeinern aber als raffinierte Zutat auch diverse
Hauptspeisen oder Desserts. Weit verbreitet und sehr beliebt sind auch
die saftigen Cranberries-Muffins. Geben Sie Ihrem Salat oder Ihrem
Reisgericht mit einer Hand voll getrockneter Cranberries eine neue
kreative `Note´.
Gönnen Sie sich einen Energieschub mit einer Hand voll
getrockneter Cranberries.
Weitere Informationen über Cranberries
Wikipedia Artikel über die Kranbeere Beitrag von BR-online, Bayerischer Rundfunk
Bücher
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Anbau, Inhaltsstoffe und Perspektiven der Cranberry Beeren erfahren
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von Marianne E. Meyer
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